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Funktion der Schilddrüse:
Die Schilddrüse liegt im Hals knapp unter dem Kehlkopf.
Sie hat zwei Lappen, die durch den Isthmus miteinander
verbunden sind.
Die
Aufgabe der Schilddrüse ist es, den Körper
mit den Schilddrüsenhormonen T3 und T4 zu versorgen.
Diese beiden Hormone werden von der Schilddrüse
ins Blut abgegeben und regen - vereinfacht gesagt -
den Stoffwechsel an. Die Schilddrüse steuert zahlreiche
Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper
und trägt daher enorm zum täglichen Wohlbefinden
bei.
Der
Schilddrüsenhormonspiegel im Blut wird durch eine
Blutabnahme bestimmt. Wenn zuviel Schilddrüsenhormon
ins Blut ausgeschüttet wird, liegt eine Überfunktion
vor, bei einem zu niedrigen Spiegel eine Unterfunktion
der Schilddrüse.
Die
Ausschüttung der Schilddrüsenhormone wird
durch das Gehirn gesteuert: Die Hirnanhangdrüse
(Hypophyse) produziert das Hormon TSH, das die Schilddrüse
in ihrer Funktion anregt. Der TSH Wert ist der empfindlichste
Parameter für eine Funktionsstörung der Schilddrüse
und lässt als erstes eine Funktionsstörung
der Schildrüse erkennen.
Zellen,
die ebenfalls in der Schilddrüse liegen, produzieren
das Hormon Kalzitonin. Dieses wirkt bei der Regulierung
des Knochenstoffwechsels mit.
Neben Störungen der Schilddrüsenfunktion (die
im Blut nachgewiesen werden) gibt es auch Störungen
im Schilddrüsengewebe, bei denen die Blutbefunde
oft lange Zeit unauffällig sind. Hier muss eine
Ultraschalluntersuchung und eventuell eine Szintigraphie
durchgeführt werden.
Zysten
sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume,
die innerhalb kurzer Zeit wachsen können und ein
Druckgefühl im Hals hervorrufen können. Schilddrüsenknoten
wachsen hingegen normalerweise sehr langsam, und nur
selten entwickeln sich in solchen Knoten bösartige
Krebszellen. Allerdings sind auch bei solchen Patienten
die Blutbefunde meist normal.
Anhand
der Störungen der Schilddrüsenfunktion und
der Störungen im Schilddrüsengewebe wird eine
Schilddrüsenerkrankung diagnostiziert, die dann
entsprechend behandelt wird.
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