Jodstoffwechsel:
Jod ist ein Spurenelement, das in winzigen Mengen dem
Körper regelmäßig zugeführt werden
muss. Jodmangel (Österreich war lange Jahre ein Jodmangelgebiet,
auch heute noch ist die Jodversorgung nicht immer ausreichend)
führt zu einer Vergrößerung der Schilddrüse
(Kropf, Struma) und zur Ausbildung von Schilddrüsenknoten.
Daher sollte man stets auf eine
ausreichende Jodzufuhr achten, in Österreich ist
aus diesem Grund dem Speisesalz eine geringe Menge Jod
zugesetzt.
Patienten mit heißen Knoten
sollten allerdings vorsichtig sein: Bei ihnen kann plötzliche
Jodgabe (Röntgenkontrastmittel, jodhaltige Desinfektionsmittel)
eine Schilddrüsenüberfunktion auslösen.
Auch bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen
der Schilddrüse kann Jod den Entzündungsprozess
weiter anheizen.
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