Weltschilddruesentag 25. Mai
Am 25.05.2025 jährt sich wieder der Weltschilddrüsentag - jedes Jahr am 25. Mai steht die Schilddrüse im Rampenlicht.
Die meisten Menschen spüren die Schilddrüse nicht, deshalb ist vielen Leuten gar nicht bewusst, wie wichtig dieses kleine Organ im Hals ist. Dabei sind Schilddrüsenerkrankungen gar nicht so selten. Am häufigsten treten Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse auf wie Chronische Immunthyreoiditis (manchmal auch Hashimoto-Thyreoiditis genannt, führt langfristig zu einer Unterfunktion der Schilddrüse) oder Morbus Basedow, bei dem es zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommt. Schilddrüsenknoten sind zwar nichts Ungewöhnliches, aber nur in einigen Fällen behandlungsbedürftig, sodass regelmäßige Schilddrüsenkontrollen ausreichen. Seltener ist eine (sub)akute Entzündung der Schilddrüse oder Schilddrüsenkrebs.
Diagnose und Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen ist eine Kernkompetenz des Sonderfaches Nuklearmedizin. Nuklearmedizinerinnen und Nuklearmediziner ermöglichen in Österreich die komplette Abklärung der Schilddrüse mit Blutabnahme, Schilddrüsenultraschall und Schilddrüsenszintigrafie.
Internationale Fachgesellschaften wie die ATA (American Thyroid Association), ETA (European Thyroid Association) und AOTA (Asia and Oceania Thyroid Association) machen anlässlich des Weltschilddrüsentags auf Beschwerden, Diagnostik und Therapiemethoden rund um die Schilddrüse aufmerksam.

